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Der Geostationäre Satellit

Ein geostationärer Satellit ist ein Satellit, der dieselbe Winkelgeschwindigkeit besitzt wie die Erde (bzw. die Erdoberfläche).

Das bedeutet dass der Satellit für eine Umkreisung der Erde genau so lange braucht wie die Erde für eine vollständige Umdrehung um die Erdachse (viz. 24h) und dass der geostationäre Satellit von der Erde aus gesehen scheinbar an derselben Stelle am Himmel steht (eigentlich bewegt er sich aber mit der Erde mit).
Er bewegt sich auf einer Äquatorialbahn (Kreisbahn nur um den Äquator).
Auf der Nordhalbkugel zeigt die Schüssel immer nach Süden.

Diese stationäre Position ist nur unter einem ganz bestimmten Bahnradius möglich.

Fernsehen: Satellitenfernsehen über Satellitenschüsseln (zB. Astra Satelliten).

Herleitung der Formel für den Bahnradius

Um den erforderlichen Radius für einen geostationären Satelliten zu berechnen, nutzen wir das Gleichgewicht der Kräfte (Variante über das 3. Keplersche Gesetz).

Die Zentripetalkraft muss durch die Gravitationskraft aufgebracht werden:

Masse des Satelliten (kürzt sich auf beiden Seiten raus)
Masse der Erde
Gravitationskonstante
Bahnradius

Daraus folgt:

Es gilt:

Für einen geostationären Satelliten beträgt die Umdrehung 24h.

Quadrieren :

Einsetzen :

Nach umformen: